Crisis? What Crisis?

Crisis? What Crisis?

Der Leadership-Podcast

Werte unter Druck

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Was passiert mit unseren Werten, wenn Entscheidungen unbequem werden?

In dieser Folge sprechen Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann darüber, wie tragfähig Werte wirklich sind, wenn ein Unternehmen unter Druck gerät.

Ausgangspunkt ist ein Unternehmer, der notwendige Personalentscheidungen lange hinauszögert, weil sie scheinbar im Widerspruch zur eigenen Mitarbeiterorientierung stehen.
Doch gerade hier zeigt sich: Werte sind kein Kuschelfaktor. Verantwortung, Fairness, Vertrauen und der Fortbestand des Unternehmens können miteinander konkurrieren. Eine Entscheidung kann deshalb für einzelne Menschen schmerzhaft und trotzdem ethisch vertretbar sein. So etwa, wenn Stellen abgebaut werden müssen, um den Großteil der Arbeitsplätze und die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

Diskutiert wird außerdem, wie interne und externe Wahrnehmung auseinandergehen können, welche Rolle informelle Führungskräfte und Mitläufer spielen und warum sich Stimmungen in Gruppen schnell verselbstständigen.

Dabei wird deutlich: Wer Werte nur vertritt, solange sie bequem sind, besitzt keinen echten Kompass.
Werte beweisen ihre Stärke erst dann, wenn sie Orientierung in schwierigen Situationen geben und auch unpopuläre Entscheidungen nachvollziehbar, fair und glaubwürdig vertreten werden.

Fragen an unsere Zuhörer*innen:
• Welcher Wert hat für euch in einer Krise höchste Priorität?
• Kann eine Kündigung fair und zugleich werteorientiert sein?
• Bleibt ein Unternehmen glaubwürdig, wenn es unpopuläre Entscheidungen trifft?

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Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert.

Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de

Methoden, Tools und Stimmungslagen

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Wie lassen sich ethische Führung, Vertrauen und Veränderungsbereitschaft überhaupt messen und wann helfen Tools wirklich weiter?

Sven Adomat, Uwe Dotzlaff und Manfred Stokmann sprechen darüber, warum wissenschaftliches Arbeiten nicht bedeutet, die eine endgültige Wahrheit zu finden. Vielmehr geht es darum, Annahmen offenzulegen, Wissen zu überprüfen und die eigene Sichtweise kritisch hinterfragen zu lassen. Genau daran scheitern Veränderungsprozesse jedoch häufig: Das gewünschte Ergebnis steht schon fest, bevor überhaupt die richtige Frage formuliert wurde.

An einem Praxisbeispiel wird deutlich, wie wichtig Vertrauen in Führung ist. Ein Unternehmen läuft gut, doch der Chef möchte frühzeitig über die Zukunftsfähigkeit der Aufstellung nachdenken. Statt fertige Antworten vorzugeben, nähert sich das Team über Fragen. So entsteht aus anfänglichem Widerstand die gemeinsame Bereitschaft, etwas zu verändern, ohne alles infrage zu stellen.

Wir diskutieren außerdem, wann quantitative Messverfahren, 360-Grad-Feedback oder strukturierte Beobachtungen sinnvoll sind. Entscheidend ist nicht nur das Tool selbst, sondern auch die Frage, was überhaupt gemessen werden soll: Voraussetzungen, Vertrauen, Atmosphäre oder der konkrete Erfolg einer Maßnahme. Bauchgefühl und Objektivität müssen dabei kein Widerspruch sein, sie sollten sogar sinnvoll zusammenspielen.

Fragen an unsere Zuhörer*innen:
• Wie offen seid ihr für Ergebnisse, die eurer eigenen Meinung widersprechen?
• Woran erkennt ihr, dass eine Führungskraft wirklich Vertrauen genießt?
• Messt ihr bei Veränderungen eher die Stimmung oder den tatsächlichen Erfolg?

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Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert.

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EXTRA: INQA-Special (Teil 3v3) – Was sind die sechs zentralen Gestaltungsfelder bei INQA-Coaching?

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INQA-Special Teil 3: Was sind die sechs zentralen Gestaltungsfelder bei INQA-Coaching?
(EXTRA-Thema: INQA-Special)
(+++)

Die INQA-Coaches und -Experten Sven Adomat und Uwe Dotzlaff erklären in dieser dritten von drei Sonderausgaben anschaulich die sechs Gestaltungsfelder und welchen Nutzen das Unternehmen aus einem INQA-Coaching ziehen kann:

1 - Neue Geschäftsmodelle & Innovationsstrategien
2 - Produktionsmodell & Arbeitsorganisation
3 - Personalpolitik, Beschäftigung & Qualifizierung
4 - Sozialbeziehungen & Kultur
5 - Führung, berufliche Entwicklung & Karriere
6 - Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitszeit- & Leistungspolitik

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Wie auch Ihr mit Euerem Unternehmen von den Möglichkeiten und Vorteilen eines INQA-Coaching profitieren könnt, erfahrt Ihr auf der Webseite unserer Experten:

Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de

Auf LinkedIn:
Sven Adomat: https://www.linkedin.com/in/sven-adomat-activleben/
Uwe Dotzlaff: https://www.linkedin.com/in/dotzlaff-uwe/

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Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert.

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EXTRA: INQA-Special (Teil 2v3) – Wie läuft ein INQA-Coaching in drei einfachen Schritten ab?

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INQA-Special Teil 2: Wie läuft ein INQA-Coaching in drei einfachen Schritten ab?
(EXTRA-Thema: INQA-Special)
(+++)

Die INQA-Coaches und -Experten Sven Adomat und Uwe Dotzlaff gehen in dieser zweiten von drei Sonderausgaben kurz und prägnant auf die drei Schritte ein, in denen ein INQA-Coaching abläuft:

1 - INQA-Erstberatung (in der INQA-BeratungsStelle (IBS))
2 - INQA-Coaching im Betrieb (mit autorisiertem INQA-Coach)
3 - Abschlussgespräch (mit der IBS)

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Wie auch Ihr mit Euerem Unternehmen von den Möglichkeiten und Vorteilen eines INQA-Coaching profitieren könnt, erfahrt Ihr auf der Webseite unserer Experten:

Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de

Auf LinkedIn:
Sven Adomat: https://www.linkedin.com/in/sven-adomat-activleben/
Uwe Dotzlaff: https://www.linkedin.com/in/dotzlaff-uwe/

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Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert.

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EXTRA: INQA-Special (Teil 1v3) – Was ist INQA-Coaching? Was bringt es? Und wer kann es nutzen?

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INQA-Special Teil 1: Was ist INQA-Coaching? Was bringt es? Und wer kann es nutzen?
(EXTRA-Thema: INQA-Special)
(+++)

Die INQA-Coaches und -Experten Sven Adomat und Uwe Dotzlaff beantworten in dieser ersten von drei Sonderausgaben kurz und prägnant folgende drei Fragen:
- Was ist INQA-Coaching?
- Was bringt es?
- Und wer kann es nutzen?

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Wie auch Ihr mit Euerem Unternehmen von den Möglichkeiten und Vorteilen eines INQA-Coaching profitieren könnt, erfahrt Ihr auf der Webseite unserer Experten:

Weitere Informationen unter: www.agilitaets-coach.de

Auf LinkedIn:
Sven Adomat: https://www.linkedin.com/in/sven-adomat-activleben/
Uwe Dotzlaff: https://www.linkedin.com/in/dotzlaff-uwe/

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Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert.

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Ethical Leadership

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Was passiert, wenn niemand hinschaut?

Genau an dieser Frage entlang diskutieren Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann in dieser Folge das Thema Ethical Leadership.

Ausgangspunkt ist eine bemerkenswerte Szene aktuell aus dem Profigolf: Cameron Young meldet einen Regelverstoß gegen sich selbst, obwohl ihn niemand bemerkt hätte und obwohl Millionen auf dem Spiel standen.

Wir nehmen dieses Beispiel auseinander und sprechen darüber, was moralische Integrität wirklich bedeutet. Ist Ethik nur „Bühne“ für Führungskräfte oder zeigt sie sich erst dann, wenn kein Publikum mehr da ist?

Dabei geht es um die Unterschiede zwischen Moral Manager und Moral Person, um Vertrauen als Grundlage von Zusammenarbeit und um die Frage, warum Werte in Unternehmen oft auf Hochglanzfolien stehen, aber im Alltag unter Druck geraten.

Besonders spannend wird es beim Transfer in die Unternehmenswelt:
Wie viel Fairness verträgt Wettbewerb?
Was passiert mit ethischem Verhalten unter Leistungsdruck?
Und warum scheitern viele Organisationen nicht an fehlenden Leitbildern, sondern an fehlenden konsequenten Handlungen?

Die Episode verbindet psychologische Forschung, persönliche Haltung und praktische Führungsrealität, ergänzt um Studien zu Vertrauen, Commitment und Unternehmenskultur.

Außerdem interessiert uns, warum Stress, Kennzahlen-Druck und Statusdenken ethisches Verhalten torpedieren können. Was uns letztendlich darin bestätigt, weshalb echte Kulturentwicklung nicht auf Papier, sondern nur im täglichen Verhalten sichtbar wird.

Fragen an unsere Zuhörer*innen:
• Wo erlebt ihr im Arbeitsalltag echte moralische Integrität?
• Wie viel Fairness darf im Wettbewerb verloren gehen?
• Würdet ihr euch wie Cameron Young selbst anzeigen?

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Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert.

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Moral & Ethik

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Und es geht weiter mit der großen Wertediskussion. Diesmal dreht sich bei uns, Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann alles rund um Moral, Ethik und gute Sitten.

Ausgangspunkt ist Svens provokante These: „Moral ist eine Illusion.“

Gemeinsam diskutieren wir, ob Moral wirklich universell gelten kann oder ob sie im Unternehmensalltag oft durch Zielsetzungen wie Gewinn, Wachstum und Marktposition verdrängt wird.
Anschaulich wird es durch Beispiele aus der Wirtschaft: Preisbildung, Tankstellen, Lebensmittelverpackungen, versteckte Preiserhöhungen und die Frage, wann legales Handeln trotzdem moralisch fragwürdig wird.

Uwe bringt die soziale Marktwirtschaft ins Spiel und erinnert daran, dass wirtschaftlicher Erfolg – so einmal die Grundidee der sozialen Marktwirtschaft – immer auch Verantwortung gegenüber Menschen braucht.
Gleichzeitig wird deutlich: Moral ist selten eindeutig. Sie hängt ab von Kultur, Zeitgeist, Religion, Gesellschaft und wirtschaftlichem Druck.

Ein weiterer Schwerpunkt: Wie sollen Unternehmer handeln, wenn sie zwischen Überleben, Kosten, Lieferketten und eigenen moralischen Ansprüchen stehen?

Am Ende bleibt keine einfache Lösung, aber eine klare Einladung: genauer hinschauen, eigene Maßstäbe prüfen und Dilemmata überhaupt erst erkennen.

Fragen an unsere Zuhörer*innen:
• Wo endet für euch legitimer Gewinn und wo beginnt Maßlosigkeit?
• Ist moralisches Handeln im Unternehmen Luxus oder Pflicht?
• Welche moralischen Grenzen würdet ihr geschäftlich nicht überschreiten?

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Gute Sitte – absolut oder relativ?

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In dieser Folge von "Crisis? What Crisis?" wird’s überraschend tiefgründig: Ein scheinbar alltäglicher Begriff – „gute Sitte“ – entpuppt sich als echtes Schwergewicht. Uwe Dotzlaff wirft den Begriff in den Raum und schnell wird klar: Wir nutzen ihn ständig, aber wissen wir wirklich, was genau dahintersteckt?

Gemeinsam mit Manfred Stockmann und Sven Adomat wird „gute Sitte“ auseinandergenommen. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Werten, Moral, Ethik und gelebtem Verhalten im Alltag.

Spannend: Während Werte oft diskutiert und definiert werden, scheint „gute Sitte“ eher das zu sein, was wir einfach tun, ohne groß darüber zu sprechen.

Im Unternehmenskontext wird es besonders interessant. Ist „gute Sitte“ der kleinste gemeinsame Nenner einer Unternehmenskultur? Oder ist er doch eher ein bewusst gesetzter Anspruch, der über gesetzliche Regeln hinausgeht?

Wir diskutieren Themen wie faire Vergütung, Ausbeutung (positiv wie negativ gedacht), Leistungsbereitschaft und gesellschaftlichen Sittenverfall.

Ein Highlight: Die Umdeutung von „Ausbeutung“ als Nutzung von Potenzialen, kombiniert mit Fairness und Entwicklung.

Daraus entsteht ein spannender Gedanke:
Gute Sitte könnte genau dort liegen, wo Leistung und Gegenleistung in einem stimmigen Verhältnis stehen, und das auch jenseits von Geld.

Am Ende bleibt die Frage offen – und genau das macht diese Episode so hörenswert:
Ist „gute Sitte“ einfach das, was wir tun oder eher das, was wir bewusst besser machen sollten als der Durchschnitt?

Fragen an unsere Zuhörer*innen und Zuseher*innen:
• Was bedeutet „gute Sitte“ für dich ganz persönlich im Arbeitsalltag?
• Sollte ein Unternehmen höhere Standards setzen als die Gesellschaft?
• Was ist für dich eine faire Gegenleistung – nur Geld oder mehr?

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Anreizsysteme – was Menschen bewegt

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In dieser Episode beschäftigen sich Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann mit betrieblichen Anreizsystemen und wollen wissen: Was motiviert Menschen wirklich, außer Geld?

Sven startet provokant:
Wenn jemand wegen 20 Euro Zuschuss zum Fitnesscenter einen 100.000-Euro-Job wählt – ist der dann wirklich der Richtige?

Und noch schärfer: Extrinsische Anreize verdrängen oft intrinsische Motivation. Heißt: Je mehr wir draufpacken, desto mehr brauchen wir. Ein Fass ohne Boden?

Uwe kontert mit Praxis: Menschen sagen „mehr Geld“, meinen aber oft etwas ganz anderes. Tatsächlich suchen sie nach Anerkennung, Wahrnehmung, Entwicklung, Verantwortung. Dem Irrglauben, dem oft gefolgt wird: Wir glauben, Zufriedenheit sei käuflich.

Manfred bringt die Systemperspektive rein:
Geht es überhaupt um individuelle Anreize oder eher um strukturelle?
Brauchen wir nicht Räume für Gestaltung statt Gutscheine für Gummibänder?

Die drei landen bei einem beachtenswerten Punkt:
Anreizsysteme beeinflussen Kultur. Sie steigern Risiko, fördern Konkurrenz, aber nicht automatisch Commitment. Und vielleicht geht es weniger um „Was bekommst du?“ als um „Was brauchen wir voneinander?“

Ein starkes Bild:
Jemand muss in Vorleistung gehen. Führung bedeutet, Impulse zu setzen, Räume zu öffnen, ohne eine sofortige Gegenforderung zu stellen. Aber auch mit Klarheit über Ziele zu kommunizieren.

Fazit:
Strukturelle Anreize schlagen materielle Goodies.
Dialog schlägt Gießkanne.
Verantwortung schlägt Gutschein.

Fragen an unsere Zuhörer*innen:
• Welche eurer Anreize stärken wirklich Motivation und welche nur Erwartung?
• Wo verdrängt Extrinsik bei euch die intrinsische Motivation?
• Wer geht bei euch in Vorleistung – Führung oder Mitarbeitende?

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Leistung als Wert oder Ergebnis von Bedingungen

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Ist Leistung noch eine persönliche Tugend oder nur das Resultat guter (oder schlechter) Arbeitsbedingungen?

Als Ausgangspunkt dieser Folge haben sich Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann ein Zitat von Jutta Rump gewählt. Sie gehört zu den zehn wichtigsten Professoren für Personalmanagement im deutschsprachigen Raum: „Leistung wird deutlich weniger als individuelle Tugend oder moralische Pflicht verstanden, sondern stärker als kontextabhängiges Ergebnis von Arbeitsbedingungen.“

Und genau hier wird’s spannend. Denn jeder der drei liest einen etwas andere Intention heraus.

Uwe sieht einen gesellschaftlichen Shift: Die individuelle Pflicht zur Leistung tritt in den Hintergrund, Erwartungen an Rahmenbedingungen wachsen.
Sven hinterfragt: Geben wir damit Verantwortung vom Individuum ans System ab?
Und Manfred bringt die zentrale Frage rein: Wem dienen Werte überhaupt – dem Menschen oder dem Geschäft?

Die Diskussion wird größer:
• Brauchen wir ungebremstes Wachstum oder besser ein neues Verständnis von Wohlstand?
• Ist Arbeitszeit gleich Leistungszeit?
• Sind Anreizsysteme mehr als Geld?

Ein starkes Bild: Werte müssen dem Geschäft dienen, nicht umgekehrt. Aber: Nur wenn Ziel, Strategie und Prinzipien klar sind. Mitarbeiterorientierung ohne Produktqualität funktioniert nicht. Empowerment ohne Verantwortung ebenso wenig.

Fazit der Runde: Leistung entsteht im Zusammenspiel. Kontext und individuelle Haltung. Strategie und Dialog. Werte und Ergebnisorientierung.

Und vielleicht ist genau das die unbequeme Wahrheit:
Es wird kein „Entweder-oder“ geben. Es braucht die Aushandlung.

Fragen an unsere Zuhörer*innen:
• Wird Leistung in eurem Unternehmen als Haltung oder als Ergebnis von Bedingungen gesehen?
• Dient eure Wertearbeit wirklich dem Geschäftsziel?
• Was ist euer wichtigstes nicht-monetäres Anreizsystem?

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Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse professionell voranzubringen, der findet mit unserem Zertifikatslehrgang zum "Agilitäts-Coach" die Möglichkeit sich praxisgerechte und sofort umsetzbare Fertigkeiten anzueignen. Sie erwerben fundiertes Know how, gewinnen Umsetzungsstärke und wichtige Metakompetenzen. Dafür haben wir diese einzigartige hybride Workshopreihe mit Event-Charakter konzipiert.

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Über diesen Podcast

Crisis? What Crisis? - Der Leadership-Podcast (nicht nur) für unruhige Zeiten
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Wenn wir "Krise" nach hergebrachter Konditionierung denken, stecken wir schon in der Falle der Problemfokussierung. Denn erst wie wir Ereignisse bewerten, richtet unser Denken aus und bestimmt, welche Optionen wir noch erkennen und zulassen. Wer bei "Krise" frei denkt an Chancen und Möglichkeiten, für den öffnen sich mehr Wahl- und Lösungsmöglichkeiten.

Das altgriechische Wort "krisis" steht ganz neutral für Wendepunkt und so werden wir hier neben pragmatisch und praxisorientiert auch mal philosophisch.

Wir, das sind Uwe Dotzlaff und Manfred Stockmann. Beide verfügen wir über mehrjährige Militär-Erfahrung als Offiziere, haben danach verschiedene Führungspositionen in der Wirtschaft bekleidet und engagieren uns seit vielen Jahren als Unternehmensberater, Begleiter und Mentoren und, wenn's erforderlich wird, auch als Business-Coaches.

In diesem Podcast sprechen wir über den Umgang mit Krisen, unvorhergesehenen Situationen, die Bedeutung von Strategien, Szenarien, Selbstführungskraft und mentaler Stärke. Wie gelingt Führung auch unter ungünstigen Bedingungen?

Wir reflektieren anonymisiert Situationen aus unser Arbeit und geben Anregungen für Führungskräfte, Top-Entscheider und Unternehmer. Und damit das auch gut für zwischendurch konsumierbar ist, bleiben die Episoden kurz, unter 20 Minuten.

Die einzelnen Episoden sind in Staffeln gebündelt, die jeweils einem übergeordneten Leitthema folgen.

Der Titel des Podcasts ist inspiriert vom gleichnamigen Album der Gruppe Supertramp und dessen aussagekräftigem Cover.

Den Podcast gibt's auch als Video auf dem MOVING STORIES CAMPUS auf YouTube:
https://www.youtube.com/@moving-stories - Dort findest Du zudem über 100 praxisnahe Interviews zu unterschiedlichen Führungsthemen, betrieblicher Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung.

Uns findest Du auch auf LinkedIn:
Uwe Dotzlaff:
https://www.linkedin.com/in/dotzlaff-uwe-6a1137b6/
Manfred Stockmann:
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Moving Stories Campus:
https://www.linkedin.com/company/moving-stories/

-- Soundclip: Moving the Rock von Wolf Valley und Jürgen Brischar, Lizenz von Soundtaxi GmbH

von und mit Uwe Dotzlaff, Manfred Stockmann

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