Crisis? What Crisis?

Crisis? What Crisis?

Der Leadership-Podcast

Transkript

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00:00:00: Crisis World Crisis!

00:00:02: Zwölfte

00:00:02: Staffel, Chancen der Macht und Irrwege.

00:00:06: Folge zwei Wie macht den Menschen sichtbar Macht?

00:00:13: Herzlich willkommen bei Crisis World crisis dem Leadership Talk mit Uwe Dotzler, Sven Adomardt und Manfred Stockmann.

00:00:21: Inspirationen Anregungen und Gedanken zur Führungsthebe

00:00:24: nicht

00:00:25: nur in unruhigen Zeiten.

00:00:27: Wir sprechen über den Umgang mit Käsen Mit unvorhergesehenen Situationen über die Bedeutung von Strategien, Szenarien, Selbstführungskraft und mentaler Stärke.

00:00:38: Wie gelingt Führung auch unter ungünstigen Bedingungen?

00:00:41: Wie wappnen wir uns selbst um klar, fokussiert und entscheidungsfähig zu bleiben?

00:00:46: Vierzehntägig kompakt, um die zwanzig Minuten – und gut geeignet als Braincake für Zwischendurch!

00:00:58: Hallo und herzlich willkommen hier wieder bei Crisis.

00:01:00: Wort Crisis.

00:01:01: Und bei uns dreht sich alles um die Macht Die Chancen der Macht und was es sonst noch darum rumgeht.

00:01:07: Und wir haben die heutige Episode mal betitelt, wie macht den Menschen sichtbar Macht?

00:01:15: Also welche Persönlichkeit zeigt sich dabei?

00:01:19: Sven du hattest da etwas mit schon vorgesehenen und gelesen...

00:01:25: Okay ich fange einfach mal mit einem Mini-Teil an.

00:01:29: also das kennen wir alle der Mensch, der primär ansicht denkt und der sich für sehr wichtig hält.

00:01:40: Diese Eigenschaft wird eben mitmacht, noch rücksichtsloser und eigennütziger durchgesetzt oder die verstärkt sich noch massiv.

00:01:50: Das ist ein Faktor den wir immer im Kopf haben sollten wenn wir zum Beispiel über Führungskräfte reden.

00:01:58: Wohin gegen den Menschen der von Natur aus eine große Fähigkeit zur Hilfsbereitschaft hat.

00:02:05: Der wird dann auch in entsprechenden Situationen eher dazu tendieren, wenn er Macht hat diesen Mechanismus auch wieder stärker zum Vorschein zu bringen und eben Verantwortung für andere oder soziale Verantwortung übernehmen.

00:02:21: Das ist so.

00:02:21: dieses als Sprichwort das früher sonst als Geld zeigt den Charakter aber dabei

00:02:28: Macht sei ich den Charakter.

00:02:30: Es macht ihn nicht, sondern es zeigt eigentlich nur das was vielleicht schon angelegt war.

00:02:35: Oder aber wie ich ihn begleitet habe oder entwickelt habe.

00:02:40: wenn ich lange genug einem Menschen seine Bedeutungslosigkeit darstelle... ...oder seine Unfähigkeit darstellen oder seine Begrenztheit.

00:02:48: Ich kontrolliere ihn ohne doch auch jeden Text schreibt er sowieso falsch dann wird er am Ende des Tages auch daran selber gelauchen Und dann sich diesem Diktat unterwerfen oder vielleicht sogar eine Bequemlichkeit finden und zu sagen, ich kann es ja sowieso nicht.

00:03:06: Also mache ich so wie der andere erwartet auch wenn das Ergebnis schlecht ist.

00:03:12: Und dann gefällt er plötzlich dem anderen auch weil er der Andere glaubt dass es richtig wie er das erwartet von allen seinen Mitarbeitern.

00:03:20: aber es gibt keine Entwicklung mehr im Unternehmen.

00:03:23: Ich weiß nicht, wer von euch es gesagt hat in der anderen Folge.

00:03:26: Führen macht einsam?

00:03:28: Der wird dann noch einsamer weil er immer alleine Entscheidungen treffnet und wenn's dann mal hart auf hart kommt stehen alle bedröppelt in der Tür und fragen was soll ich denn jetzt tun.

00:03:41: Und in dem Zusammenhang kommen halt greifen diese Zahnrähtchen halt ineinander.

00:03:46: das was wir beim letzten Mal auch schon hatten Empathie geht zurück durch Führung Weil ich eben mehr um mich selbst drehen muss.

00:03:57: Ja, also ich sage das ganz bewusst weil ich vielleicht auch tatsächlich Entscheidungen treffen muss und in dem Moment muss sich die auch erstmal vielleicht mit mir selber klarkommen.

00:04:07: auf der anderen Seite dann solche Sachen wie Redeanteile mal als ganz banale Geschichte wenn Menschen in Machtposition kommen im Unternehmen verändern sich ihre Rede Anteiler sie reden mehr länger häufiger und auch das ist ein Faktor, der natürlich wieder das andere verstärkt.

00:04:25: Also wenn ich mehr rede höre ich auch mir selbst mehr zu.

00:04:28: Ja

00:04:30: es ist so ein Beispiel auch vor etlichen Jahren hat jemand auf einmal Betriebsleiter wurde und er sich selber erst mal unter Druck gesetzt hat und auf einmal anfing.

00:04:42: dann wäre man bei dem was du das letzte Mal gesagt hattest Die Entscheidungen werden schlechter, weil es dann auf einmal nur noch eine Entscheidung.

00:04:48: Es gibt weniger Input dazu und auch die Familie hatte weniger von ihm, weil er praktisch nur noch gearbeitet hat.

00:04:58: Und in dem ganzen Prozess kamen wir den auch an seine Kollegen

00:05:02: usw.,

00:05:02: die alle gesagt haben, da brauchen sie ja bloß Fragen!

00:05:05: Da brauchen Sie ja nur das was er früher auch gemacht hat.

00:05:07: aber irgendwann hat er umgeschalten.

00:05:11: Als das dann auch wieder transparent wurde, war dann wirklich wieder klar okay er hat dieses.

00:05:17: ich bin jetzt dafür allein nicht verantwortlich.

00:05:20: Wirklich haben bei ihm einfach andere Schalter und Weichen umgeschalten die ihn erst mal so gar nicht bewusst waren dass er doch vorher das ganze anders machen konnte.

00:05:30: Und wir wissen eben in der Psychologie auch, dass zum Beispiel dann ich verschiebe auch meine Fokussierungen.

00:05:35: Ich verschibe eher auf die Ziele.

00:05:37: Ich verschieb er auf die Belohnung, die ich bekomme wenn die Zielen erreicht sind und ich unterdrücke in Machtpositionen dann eher Gefahren vielleicht auch die Bedürfnisse, die andere haben oder die Einwürfe die anderen haben.

00:05:51: Das geht eher in den Hintergrund.

00:05:53: Die Risikobereitschaft steigt um diese Ziele zu erreichen.

00:05:57: Es sind alles Mechanismen mit diesem einsamen irgendwie einhergehen, also es gibt kein Kontrollkollektiv mehr.

00:06:07: Ja und da sind wir ja bei einer Geschichte die wir in der ersten Folge schon angesprochen haben diese Folgen dieser Bestrafungsmacht egal wie ich bestrafe das physisches oder psychisches meistens ist eine psychische Form der Bestrafung.

00:06:24: Am Ende des Tages wissen die anderen möglicherweise, was falsch war aber sie wissen nicht wie Sie das unproblematisch in Zukunft anders machen wollen können würden und wir haben eigentlich mehr Angst vor Fehlern als sie bereit sind dann etwas auch Ungewöhnliches auszuprobieren.

00:06:50: Für mich machst du einen zweiten großen Teufelskreis auf, den skizziere ich immer für mich.

00:06:57: Wir wollen ja gar nicht in Ich sag dir wie es geht und wir wollen zum Teil in Ich sage dir grob wie's geht zum Teil mal mehr oder weniger.

00:07:06: damit würde ich mich immer oder darauf würde ich dich immer einlassen.

00:07:09: aber wir wollen ja eher bewegen dass Du Dich beteiligst.

00:07:13: und aber zu dieser Wirklichkeit gehört eben auch die Verantwortung im Macht Gefälle, also vielleicht auf der anderen Seite.

00:07:20: Der macht auch herzlichen.

00:07:23: ich hab trotzdem eine Mitgestaltungspflicht Ich habe trotzdem eine mitdenken Pflicht und ich habe trotzdem Eine Feedback- und Rückmeldungspflicht Und ich aber auch trotzdem immer noch eine Entwicklungspflicht für das ganze Für mich selbst als auch für uns als Unternehmen.

00:07:37: Davon werde ich nicht befreit nur weil unser Unternehmen vielleicht hierarchisch deutlich klarer führt.

00:07:44: Aber dass ist ja eine wirklich ein Teufelskreis.

00:07:48: eine ich sag mal gut bemittelte Führungskraft rennt immer wieder entscheidet immer wieder macht immer wieder sagt wie es geht, verbraucht aber seine Ressourcen über Gebühr und irgendwann steht er dann mal da.

00:08:02: Und stellt sich vor seine Mitarbeiter hin und sagt macht ihr doch auch mal Ich weiß nicht weiter.

00:08:10: Und dann geht's nicht weiter

00:08:13: vorher nicht gelernt weil in dem Moment Anders durchsozialisiert und es geht halt nicht auf Knopfdruck dann zu sagen, jetzt agier mal komplett anders auf einmal.

00:08:22: Richtig!

00:08:23: Es gibt keinen Rückweg.

00:08:24: Das muss jedem klar sein ist wenn wir in unseren Beratungen oder bei Veränderungsprozessen immer wieder sagen Leute Wenn wir das jetzt anfangen Dann gibt es keinen Rück Weg davon.

00:08:36: Dann müssen wir das konsequent weiterführen.

00:08:39: Wir können es anders machen.

00:08:41: aber zurück zur Ausgangspunkt und nochmal loslaufen geht nicht.

00:08:47: Wenn ich die Leute so konditioniert habe und sage linksrum heißt linksrum rechtsrum heißt rechtsrum.

00:08:52: Und gerade heißt er ist gerade aus und mehr gibt es nicht, dann muss sich das auch durchhalten können.

00:08:57: und dann muss ich dass auch in besonderen Situationen wissen, dass ich nicht mehr erwarten kann als linksrum, rechtsrum geradeaus.

00:09:07: Und im Endeffekt bist du dann auch an diesem anderen Punkt den Du häufig gerne anwendest.

00:09:11: Eigentlich geht es dann auch häufig gar nicht darum, dass die Entscheidung an einer Stelle klar getroffen ist.

00:09:16: Sondern das wir einfach Klarheit in unserem Weg herstellen, dass wir Transparenz vielleicht als zweiten Begriff haben aber Dass wir auch dasselbe Verstehende runter ist dann viel essentieller.

00:09:26: also dass jemand sagt so machst du das jetzt.

00:09:30: Aber jemand muss sagen Das ist unser Zustand von Klarheit.

00:09:34: habt ihr den alle verstanden oder habt ihr fragen?

00:09:37: Oder müssen wir den anders ausrichten?

00:09:39: dieser Prozess Das ist die Aufgabe von Führung.

00:09:44: Ja, das ist ja auch der Unterschied darin eine Entscheidung getroffen zu haben und die Verantwortung zu tragen kann ja manchmal aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen gar nicht anders sein als dass es an einer Person benannt ist, also als Geschäftsführer einer GmbH habe ich rechtlich einfach bestimmte Pflichten zu erfüllen und kann jetzt nicht sagen ja aber das hat der oder der entschieden da bin ich doch raus.

00:10:10: Nein, ich trage trotzdem die Verantwortung und hab das ganze drum heisst ja den Rahmen darunter so zu gestalten dass sich davon auch nicht überrascht werde von solchen Entscheidungen oder von solchen Ausrübsen.

00:10:21: Ja, wenn das Führungsprinzip heißt Manfred du kennst es auch sehr gut Befehle und Gehorsam.

00:10:28: Da hat das Wort von dir ist wenn nichts mehr zu suchen Transparenz.

00:10:33: nein ich gebe einen Befehl Und der knall die Haken zusammen und rennt los und fragt sich gar nicht mehr was steckt dahinter.

00:10:39: Ich muss ihm also nicht in epischer Breite erklären, was der Grundgedanke davon war und was das Ziel war und Was die Beweggründe waren und wie viele Leute vorher das schon verlangt haben?

00:10:50: Das ist mir völlig egal!

00:10:52: Der rennt einfach los.

00:10:55: Er hat eine fatale Folge dass das Ergebnis vielleicht am Ende des Tages nicht mehr stimmt, weil wenn ich nämlich seine Ressourcen dir auch zur Verfügung hätte mitgenutzt hätte, wäre es vielleicht zu einem positiven Ergebnis gekommen.

00:11:11: Weil einfach losrennen macht mich immer nur Sinn.

00:11:15: Aber dann ergibt sich ja eigentlich der Schluss am Ende immer nur dahingehend.

00:11:22: Wie komme ich eigentlich zu der Macht in deinem oder in meinem Unternehmen?

00:11:27: Also wie entstehen diese Positionen und wer kommt wann, wie auf diese Position?

00:11:31: Und ich glaube das zu hinterfragen ist dann wahrscheinlich der spannendste Teil für ein Unternehmen.

00:11:37: Indem ich halt hergehe und sage okay bei mir im Unternehmen kommst du auf eine höhere Position wenn du ein gutes Netzwerk hast Dann habe ich plötzlich Netzwerker auf Position die eigentlich Ansagen machen sollen.

00:11:52: Das ist vielleicht ne schlechte Idee.

00:11:56: Ja und dann wären wir genau dabei wie kommen wir zu unseren Führungskräften.

00:12:00: Ja, das ist ein Fahrer also dieser Satz der mit der Kerngrundsatz den ich mal vor vielen vielen Jahren lernen musste zur Personalwirtschaft du musst den richtigen Mann die richtige Frau auf die richtige Position zur richtigen Zeit bringen.

00:12:13: Dann frage mich immer Wie?

00:12:16: Und wer und warum?

00:12:19: ne und was ist das eigentlich der Richtige?

00:12:23: weil da ist Bewegung, Entwicklung noch nicht dabei.

00:12:30: Ja dann kommt der Kontext des Umfeld dazu.

00:12:32: es kann sein dass ich bei manchen Stellen ja eine ganz andere Person auswählen würde weil das der Kontex des Umfelden anderes ist als in einem anderen Rahmen

00:12:42: und das umfeld verändert sich rasant schnell.

00:12:45: wir haben ja disruptive Prozesse.

00:12:48: wenn ich den Mann die Frau ausgewählt habe und da war der richtige die richtige an der richtigen position der richtige zeit dann war das für diesen dieses moment.

00:12:58: Aber in unserer disrupt diesem zeit, wo ich möglicherweise über ein völlig neues anderes produktvoll Portfolio nachdenken muss durch Entwicklungen rasen schnell umsetzen muss wo sich entscheidungswege Irre wird sich verkürzen.

00:13:16: Wie konnte ich denn dann den, der da vor fünf Jahren auf diese Position gekommen ist schon für diese Dinge vorbereiten?

00:13:25: Aber letztendlich wäre es doch in der Personalauswahl entweder mache ich einen vielfältigen Querschnitt also Ich habe einfach für alle Eventualitäten irgendwen im Boot und schiebe die meinem Unternehmen nur von A nach B oder ich aber so ein Grunduniversalismus.

00:13:42: Also ich habe Menschen, die vieles können oder ich hätte ein sehr schnell bewegliches Grundpotenzial.

00:13:50: Also Menschen, wie er danach streben sich ständig in neue Richtungen weiterentwickeln zu können, die sich gut anpassen können und die sehr resilient sind.

00:13:57: Dann wäre das ja die Ausrichtung für das Zukunftspersonalführung.

00:14:02: Wow!

00:14:02: Das ist aber auch eine Form von Macht, sich selber neu erfinden zu können.

00:14:09: Fähigkeit macht... bin ich auch bereit dazu, habe ich diesen Drang in mir das Ganze anzugehen.

00:14:18: Wir hatten ja auch noch mal diese dunkle Seite dabei.

00:14:21: also wenn wir sagen dass die Machtperson den Menschen erst mal zeigt dann hattest du ja am Anfang so.

00:14:28: der eine Weg ist dann der auf einmal positiv ist weil ich jemanden hingesetzt habe ausgewählt habe hoffentlich wer diesen gestalterischen und diesen vereinigenden Part dabei hat die Kritik fördert, trotzdem aber das gemeinsame Wirken unterstützt.

00:14:46: oder ich habe denjenigen der sagt jetzt kann ich endlich durchregieren.

00:14:51: Jetzt brauche ich nicht mehr auf die anderen hören.

00:14:54: Also wenn im Endeffekt bei dem Motiven so stark dann warum bin ich in der Position?

00:14:59: Warum will ich da überhaupt sein?

00:15:00: und ja dann ist das Dunkle sicherlich immer der Egoismus Definitiv, oder das Bedürfnis irgendwie Anerkennung über die Position zu bekommen Bewunderungen.

00:15:12: Überlegen zu sein.

00:15:14: Das sind so die klassischen psychischen... Erdunkel zugeordneten Eigenschaften.

00:15:19: und egal ob man sie jetzt wieder Nazismus nennen würde oder ob wir Sie dann irgendwie im Psychopathentum schieben, wo wir sagen okay das ist jemand der rein dazu nicht mehr in der Lage ist mit Gefühl für andere zu zu erzeugen.

00:15:32: Und der impulsiv einfach nur noch gesteuert durch die Welt geht.

00:15:36: Das schlimme daran ist dass wir alle solche Menschen dann halt in den Positionen kennen und auch sehen und auch erleben.

00:15:43: Und der Job wäre jetzt im Unternehmen wieder... Wie kriegen wir das in Zukunft, dass es weniger ist?

00:15:49: Aber Sven!

00:15:51: Ich mach mal noch einen kleinen Splitsch wieder zurück den du gemacht hast.

00:15:53: Also ich sage jetzt nicht nur die dunklen Seiten sondern die ganz finsteren.

00:15:57: Ich mache mal eine ganz finstere Geschichte.

00:15:59: Es ist immer mich ja denen den Du beschrieben hast von vor zwei Minuten diese Ich sage es mal ganz fatalismusisch, diese eierlegende Wollmilchsau die ich rumdelegieren kann wo ich umsetzen kann.

00:16:12: Wo ich die Ressourcen unterschiedlich nutzen kann bei Veränderungsprozessen die sofort bereit sind auch solche Veränderungen vorzunehmen möglicherweise sogar in der Hierarchie herab zu arbeiten oder hochzuarbeiten, den muss ich ja finden.

00:16:27: Und dann haben wir auf der anderen Seite die finsteren Mächte, die sagen wow das ist interessant in so einem Unternehmen zu arbeiten da will ich unbedingt hin.

00:16:35: und jetzt lerne ich weiß ungefähr wie muss ich dich denn in Tödlchen betrügen damit du mich auch nur eine Position setzt, damit ich bei dir sein darf?

00:16:46: Jetzt muss aber denen der Du beschrieben hast er dir aussuchen soll über ganz schöne, neben seinem Fachwissen für das eigentliche was er dafür mal machen muss.

00:16:56: Er musste ja über ganz schön viele persönliche oder eine irrwitzige Qualifikation emotionale Intelligenz verfügen um den richtigen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben.

00:17:09: Wobei jetzt wäre ich da würde ich mich immer rausfinden.

00:17:13: also finde ich als Idealbild natürlich mega.

00:17:16: Aber auf der anderen Seite eigentlich brauchst du doch nur eine Qualität.

00:17:19: Du musst während des Prozesses erkennen, dass das der falsche ist.

00:17:24: okay aber dann nicht

00:17:27: raus schmeißen

00:17:28: schneidet es raus?

00:17:30: ich habe auch nicht möglich ich kriege die ganz schnell rein aber wo krieg ich denn einen ganz schnell heraus?

00:17:36: Ja, ja ohne Frage der Umweg ist groß aber trotzdem also ich hätte.

00:17:40: Ich glaube die Rolle einzunehmen das vorweg alles vorher zu sagen.

00:17:44: nach klar kann man mit aufwändigen Assessment eine Menge hinbekommen Aber das ist nicht für jede Stellung und für jede Genese in jedem Unternehmen jeder Größe machbar.

00:17:53: Aber ich finde manchmal auch uns fehlt dann auch im Prozess dagegen steuern zu können.

00:17:59: Also das wäre ja auch ne Möglichkeit.

00:18:02: Und wie besteht ja im unternehmen schon?

00:18:04: Die ist manchmal ganz erschreckend.

00:18:06: Also wenn ich jetzt gerade an Unternehmen denke, wo wir in der Beteuerung sind da hat man jetzt gerade eine Führungskraft einfach irgendwo hin geparkt, wo sie keinen Schaden macht dann fällt einem ja so als Außenstehender nichts mehr ein.

00:18:19: Aber es ging nicht anders.

00:18:23: Ja, das sind die Abgründe.

00:18:28: Das ist so.

00:18:29: das wo ich immer sage ja solche Beispiele sind gar nicht einmalig sondern dann wird jemand weggelobt oder aber auch andersrum.

00:18:37: Ich habe das im öffentlichen Dienstöchter gehabt, dort wurden Mitarbeiter schlechter beurteilt damit sie in der Hierarchie nicht den normalen Weg nach oben gehen sondern bei mir bleiben.

00:18:50: Sonst lehr ich denen muss dann dafür jemand neuen möglicherweise weniger geeigneten unbequemeren wieder neu entwickeln?

00:18:58: Das will ich aber gar nicht.

00:18:59: also beide Sachen sind ja dann möglich

00:19:04: Wobei das ja immer wieder auf dieses selbe Spielchen zurückgeht, in dem Moment denkst du eher an dich.

00:19:09: Bist er bei dir und bist weniger im Umfeld?

00:19:12: Also darauf läuft es dann am Ende doch ja wieder hinaus.

00:19:16: Das ist das was ich in unserer... Ich will jetzt nicht polemisch werden aber in unserer Gesellschaft im Augenblick sehe dass wir eben eine Abnahme gerade solcher Eigenschaften wie Uneigenlützigkeit Hilfsbereitschaft etc.

00:19:34: Austauschen gegen Egoismus, gegen Negatitel.

00:19:41: Eigenschaften die mich trotzdem voran dringen?

00:19:46: Da bin ich immer gar nicht so sicher.

00:19:47: die Frage ist nur mal wäre es lauter oder sichtbarer.

00:19:51: Das sind wir auch wieder bei dem Thema.

00:19:53: also Wir haben wahrscheinlich gute Führungskräfte Die im Unternehmen kaum auffallen weil sie so ruhig agieren die auch eine sehr geringe Krankenquote haben Aber bestimmt bei der nächsten Beförderung, je nachdem wie das Unternehmen tickt.

00:20:08: Wenn der Rest eher etwas härter unterwegs ist übersehen werden weil sie ja nicht im Bild entspricht.

00:20:18: Aber das ist ja das was ich von meinte.

00:20:20: ne mit welcher Qualifikation wirst du im Unternehmen Karriere machen.

00:20:24: und wenn wenn Netzwerk die also wenn ich in der Lage bin mir mächtige Partner zu suchen und dass den Weg nach oben mit Dann ist es ja weit entfernt von einer Qualifikation, die nachher meistens für die Position wichtig ist.

00:20:41: Und andersrum wenn ich dann diese machtvolle Position habe, such' ich in meinem Netzwerk bei denen mir, ich sag's mal im negativen Sinne untergeordneten Führungskräften Leute, die mir eher zum Wort reden also Klackerteure.

00:21:03: Ich will das jetzt nicht auf die Politik bringen, aber da ist es ja heute so, dass gerade charismatische Führer weggeschnippelt werden und dafür Leute in die Positionen kommen, die mir im ehesten zustimmen.

00:21:18: Und dann hebt Macht plötzlich ab und es kommt zu ganz merkwürdigen Erscheinungen zur Abgehobenheit.

00:21:25: was steht mir eigentlich alles zu?

00:21:28: Und warum hast du das so gemacht?

00:21:30: Ich habe es doch gar nicht so gemacht.

00:21:31: Die anderen haben gesagt, dass steht mir zu und dann kriegen wir die aber witzigsten

00:21:37: Ausmüchse.".

00:21:39: Da wäre ich bei einer anderen Variante.

00:21:40: Das wären so die informellen Führer, die oftmals selber gar nicht wirklich diese Macht in siegenieren haben wollen weil sie gar nicht sichtbar in dieser Verantwortung sein wollen sich in der anderen Rolle sehr gut eingerichtet haben, weil sie von deutsch steuern und lenken können ohne dass wir wirklich dafür den Kopf hinhalten müssen.

00:22:00: Ist ja auch eine Sichtbarkeit von.

00:22:02: wie gehe ich damit um?

00:22:03: Welche Persönlichkeit zeigt sich bei mir?

00:22:05: Ja jetzt sind wir ganz tief in den finsteren Tiefen dieser Dematik da macht.

00:22:13: Naja die eben dann eben auch da sind... weil wir ja auch eben die positiven Teile dann mal gesehen haben, die sich anderweitig sehen und da werden wir jetzt auch in den nächsten Folgen mit Sicherheit drauf kommen.

00:22:26: In der stillen Hoffnung auch für unsere nicht nur Zuhörer sondern die zu sehr dass sie Uwe wieder im live-und bewegt Bild haben das seine Leitungen bis dahin repariert und aufgebaut sind.

00:22:41: Da sage ich doch jetzt erst mal wieder bleibt uns gewogen bis zum nächsten Mal wenn wir über den Charakter von Macht und seinen Ausprägungen weiterhin ja, uns unterhalten und schauen was es da noch so alles gibt.

00:22:54: Bis dann!

00:22:54: Bleibt uns gewohnt!

Über diesen Podcast

Crisis? What Crisis? - Der Leadership-Podcast (nicht nur) für unruhige Zeiten
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Wenn wir "Krise" nach hergebrachter Konditionierung denken, stecken wir schon in der Falle der Problemfokussierung. Denn erst wie wir Ereignisse bewerten, richtet unser Denken aus und bestimmt, welche Optionen wir noch erkennen und zulassen. Wer bei "Krise" frei denkt an Chancen und Möglichkeiten, für den öffnen sich mehr Wahl- und Lösungsmöglichkeiten.

Das altgriechische Wort "krisis" steht ganz neutral für Wendepunkt und so werden wir hier neben pragmatisch und praxisorientiert auch mal philosophisch.

Wir, das sind Uwe Dotzlaff und Manfred Stockmann. Beide verfügen wir über mehrjährige Militär-Erfahrung als Offiziere, haben danach verschiedene Führungspositionen in der Wirtschaft bekleidet und engagieren uns seit vielen Jahren als Unternehmensberater, Begleiter und Mentoren und, wenn's erforderlich wird, auch als Business-Coaches.

In diesem Podcast sprechen wir über den Umgang mit Krisen, unvorhergesehenen Situationen, die Bedeutung von Strategien, Szenarien, Selbstführungskraft und mentaler Stärke. Wie gelingt Führung auch unter ungünstigen Bedingungen?

Wir reflektieren anonymisiert Situationen aus unser Arbeit und geben Anregungen für Führungskräfte, Top-Entscheider und Unternehmer. Und damit das auch gut für zwischendurch konsumierbar ist, bleiben die Episoden kurz, unter 20 Minuten.

Die einzelnen Episoden sind in Staffeln gebündelt, die jeweils einem übergeordneten Leitthema folgen.

Der Titel des Podcasts ist inspiriert vom gleichnamigen Album der Gruppe Supertramp und dessen aussagekräftigem Cover.

Den Podcast gibt's auch als Video auf dem MOVING STORIES CAMPUS auf YouTube:
https://www.youtube.com/@moving-stories - Dort findest Du zudem über 100 praxisnahe Interviews zu unterschiedlichen Führungsthemen, betrieblicher Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung.

Uns findest Du auch auf LinkedIn:
Uwe Dotzlaff:
https://www.linkedin.com/in/dotzlaff-uwe-6a1137b6/
Manfred Stockmann:
https://www.linkedin.com/in/manfred-stockmann/
Moving Stories Campus:
https://www.linkedin.com/company/moving-stories/

-- Soundclip: Moving the Rock von Wolf Valley und Jürgen Brischar, Lizenz von Soundtaxi GmbH

von und mit Uwe Dotzlaff, Manfred Stockmann

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